
Hören Sie auf, zu raten – ob Ihre UV-Lampen tatsächlich funktionieren oder nicht.
Die meisten UV-C-Anlagen sind im Grunde genommen „Schwarze Kisten“. Man schaltet den Schalter ein – die Lampen leuchten – und man hofft einfach, dass sie die Keime wirklich abtöten. Irgendwann stellt man jedoch fest, dass eine Lampe bereits vor Wochen ausgefallen ist. Das ist eine stressige Art, eine Anlage zu betreiben.
Wir lösen dieses Problem, indem wir eine Fernüberwachung der Energieverbrauch direkt in die Schaltkreise der Lampen integrieren.
Die Wissenschaft – vereinfacht erklärt
So funktioniert es: Diese keimtötenden Lampen benötigen eine sehr spezifische Art von Quecksilberdampflicht, um die optimale Wellenlänge von 253,7 nm zu erreichen. Bei großen Anlagen muss jede Lampe genau die gleiche Leistung und Spannung haben, damit eine konstante Wirkung entsteht.
Durch die Echtzeit-Überwachung des Stromverbrauchs können wir erkennen, wenn eine Lampe nachlässt. Wenn der Verbrauch sinkt, bedeutet das in der Regel, dass die Elektroden beschädigt sind oder dass das Quarzglas schmutzig geworden ist. Man weiß also bereits im Voraus, wann eine Lampe ausfällt.
Kein manuelles Überprüfen mehr nötig
Durch die Nutzung von IoT-Technologie kann man genau sehen, wie viele Kilowattstunden jede Lampe verbraucht. Das ist eine große Erleichterung. Man kann erkennen, welche Lampe bald ausfällt – anstatt alle Lampen alle 9.000 Stunden zu ersetzen, auch wenn sie noch gut funktionieren. Man ersetzt die Lampen erst, wenn die Daten es erfordern. Einfach.
Die Nachteile
Es ist aber nicht alles perfekt. Es gibt einen Trade-off. Durch die Installation dieser Hardware wird der elektrische Schrank etwas überfüllter. Zudem benötigt man eine stabile Netzverbindung sowie ein Gateway, um all die Daten zu verarbeiten. Bei der initialen Einrichtung müssen also zusätzliche Kabel verlegt werden.
Für große Systeme
Für diejenigen, die große Systeme errichten, wird es hier interessant. Man hat einen zentralen Schalter sowie die Möglichkeit, die Last auszugleichen. Wenn ein Bereich leer ist, kann man dort einfach die Stromversorgung abschalten, um Geld zu sparen. Die Anlage wird dann nicht mehr zu einem „Einstellen-und-Vergessen“-Gerät, sondern zu einem intelligenten Gerät, das man tatsächlich steuern kann.