
Die richtige Nutzung von PCB-Expositionsgeräten: Die Wahrheit über Galliumiodidlampen
Wir haben 15 Jahre damit verbracht, mit Chemikalien sowie Quarzkörpern zu experimentieren. Warum? Weil wir wollten, dass unsere Galliumiodidlampen tatsächlich mit den großen internationalen Marken mithalten können.
Wenn Sie schon einmal eine PCB-Fabrik geleitet haben, kennen Sie das Problem. Der gesamte Aushärteprozess hängt davon ab, wie stabil das UV-Spektrum ist. Wenn eine Lampe an Stabilität verliert oder es zu „dunklen Flecken“ kommt, verlieren Sie nicht nur Licht – sondern auch Geld. Uneinheitliches Ätzen bedeutet verschwendete Bauteile. So einfach ist das.
Die wissenschaftliche Seite (ohne Lehrbuchtexte)
Die meisten Quecksilberlampen haben einfach nicht die nötige Leistung für hochauflösende Masken. Hier kommt Galliumiodid ins Spiel. Es sorgt dafür, dass das Licht im Bereich von 254 nm bis 310 nm geliefert wird – dadurch kann das UV-Licht viel effektiver durch die Photoschicht dringen.
Doch hier liegt das Problem: Der Lichtbogen muss genau in der Mitte bleiben. Wir investieren viel Zeit in die Wahl des Gases sowie der Elektrodengeometrie – denn wenn der Lichtbogen vom Kurs abweicht, wird die Exposition unkontrollierbar. Dann gibt es Bereiche, die überhitzt werden, und andere, die kaum bearbeitet werden.
Wärme und das Problem der Trübung
Wir verwenden hochreinen geschmolzenen Quarz – aus gutem Grund. Billiges Glas wird im Laufe der Zeit trüb – dadurch sinkt die UV-Leistung.
Außerdem: Diese Geräte werden wirklich heiß. Wenn man die Leistung erhöht, steigt die Temperatur stark an. Man muss sicherstellen, dass die Lüfter und Kühlkörper mit dieser Belastung zurechtkommen. Wenn der Gehäuseüberhitzt, verbrennen die Elektroden schneller als normal – und die Intensität des Lichts sinkt schon lange vor dem eigentlichen Versagen der Lampe.
In Betrieb nehmen
Wir haben diese Lampen so konzipiert, dass sie direkt als Ersatz verwendet werden können. Niemand möchte am Wochenende Zeit damit verbringen, seine Expositionsanlage neu aufzubauen.
Wir haben die Toleranzen bei den Endkappen und Kontakten extrem eng gehalten. Warum? Denn ein lockerer Sitz führt zu elektrischen Entladungen – und das ist ein Problem, das man unbedingt vermeiden sollte.
Solange der Ballast mit unserer Spannung und Stromstärke übereinstimmt, ist der Austausch einfach. Man schließt die Lampen an, schaltet sie ein – und kann sofort wieder mit der Produktion fortfahren. Keine Modifikationen, kein Aufwand.