
Hören Sie auf, mit Ihren UV-Lampen zu raten!
Bis zum Jahr 2026 wird sich die Art und Weise, wie wir mit UV-Lampen umgehen, stark verändern. Wir sind endgültig von der Zeit weg, in der man einfach nur eine Glühbirne kaufte, sie einsetzte und darauf hoffte, dass alles funktioniert. Die Denkweise „Einbauen und vergessen“ gehört der Vergangenheit an.
Die neue Vorgehensweise? Die Sensoren werden direkt in den Balast sowie das Gehäuse der Lampe integriert – dadurch kann man genau erkennen, was in Echtzeit vor sich geht.
Kein mehr „blinder“ Betrieb
Das Problem ist: UV-Lampen verblassen mit der Zeit. Sie gehen nicht einfach eines Tages kaputt – sondern verlieren nach und nach ihre Leistungsfähigkeit. Meistens merkt man erst, wenn eine Glühbirne unter das erforderliche Niveau gefallen ist, dass etwas nicht stimmt. Dann hat man eine Menge unnötiger Produkte vor sich – das ist wirklich schlimm.
Wir lösen dieses Problem, indem wir Sensoren einbauen, die die Stromverbrauch sowie die spektrale Ausstrahlung überwachen. So kann man genau erkennen, wann eine Lampe ihre Leistungsgrenze erreicht hat. Kein manuelles Messen mehr – keine Vermutungen mehr.
Die richtige Hardware
Man kann einfach keinen WLAN-Chip in einen Quarztubus kleben und ihn als „intelligent“ bezeichnen – das funktioniert nicht. Wir haben die Überwachungsfunktionen direkt in den elektronischen Balast integriert. Er überwacht die Spannungsschwankungen sowie die Stromspitzen für einen. Doch Achtung: Bei Systemen mit hoher Leistung, die zur schnellen Aushärtung oder Desinfektion verwendet werden, wird es sehr heiß. Wenn die Hitze zu groß wird, können die Sensoren ungenaue Werte liefern. Man sollte sicherstellen, dass die Kühllüfter oder Kühlkörper ausreichen, um die Geräte kühl zu halten.
Minderung des Mülls
Ich habe viele Anlagen gesehen, bei denen die UV-Lampen überlastet wurden. Die Leistung wurde erhöht, um die Leistung der alternden Lampen auszugleichen – doch das führt dazu, dass sowohl Strom verschwendet wird als auch die Lebensdauer der restlichen Lampen verkürzt wird.
Mit der Fernüberwachung kann man die Leistung der Lampen einfach reduzieren oder nur dann eine Glühbirne austauschen, wenn die Daten zeigen, dass die UVC-Intensität tatsächlich gesunken ist.
Es handelt sich dabei um einen Ersatz, der direkt mit dem PLC kommuniziert. Dadurch entfallen alle Vermutungen bezüglich des Wartungsplans. Statt Lampen wegen des Kalenders auszutauschen, tauscht man sie aus, weil sie tatsächlich versagt haben. Einfacher eben.