
Auf dem Boden befindet sich eine Lampe, deren Licht in einer falschen Farbtemperatur leuchtet – das ist meist ein Zeichen dafür, dass es zu Schwankungen in der Leistung sowie zu frühzeitigen Ausfällen kommen wird. Bei UV-Lampen mit heißer Kathode zeigt diese sichtbare Farbe direkt an, wie hoch der Druck im Inneren der Lampe sowie die Dichte des Quecksilberdampfs ist. Ein blasses, kühles Weiß bedeutet, dass der Druck niedrig ist und die Anzündspannung höher ist als nötig. Ein warmer, gelblicher Ton deutet darauf hin, dass der Druck zu hoch ist – in diesem Fall wird die 254-Nanometer-Strahlung unterdrückt.
Was technisch wichtig ist
Wir legen bei diesen Lampen Wert darauf, dass sie eine konstante Leistung von 254 Nanometern liefern und ein vorhersehbares Verhalten beim Erwärmen aufweisen. Der Druck im Inneren der Lampe bestimmt das elektrische Verhalten sowie die Farbtemperatur des Lichts. Stellen Sie die Lampe unter einen Spektroradiometer – ein stabiler 254-Nanometer-Peak sowie eine enge Bandbreite deuten auf eine zuverlässige Desinfektionsleistung hin. Die Leistung sollte innerhalb von 60–90 Sekunden stabilisieren, und die Lampe sollte über Tausende von Zyklen hinweg ihre Intensität beibehalten, ohne plötzliche Abfälle.
In industriellen Desinfektionsanlagen ist eine zuverlässige Leistung sowie eine lange Lebensdauer entscheidend. Eine richtig gefüllte Lampe funktioniert zuverlässig, erreicht schnell die gewünschte Leistung und weist bei wiederholten Einschaltvorgängen nur minimale Leistungsabfälle auf. Das bedeutet weniger Stillstände, weniger Ersatzteile, die benötigt werden, sowie konstante Desinfektionsraten, mit denen man planen kann.
Hier sind einige Punkte, die bei diesen Lampen immer wichtig sind: Sie reagieren empfindlich auf die Einstellungen des Balasts sowie auf die Anzündspannung. Verwenden Sie daher den vorgeschriebenen Balast und halten Sie die Hülle der Lampe sauber. Verschmutzungen auf der Hülle stören das thermische Gleichgewicht und beeinflussen die spektrale Ausstrahlung. Erwarten Sie einen Erwärmungszeitraum, bis die Intensität stabilisiert ist – überprüfen Sie dies am besten mit einem Radiometer, anstatt es nur zu schätzen.